Sonntag, 26. Oktober 2008

Noch 50 Tage - Training o´kay!


Das Training nimmt Formen an. Gut dass mich Jan auch weiterhin gern begleitet und mich so motiviert. Ich fühle mich gut und freue mich schon auf den Honolulu-Marathon. Ich zähle schon die Tage bis zum Abflug und vor allem zum Marathon. Jetzt geht's in die Schlussphase und einige der Trainings sind ganz schön hart. Da hilft es dann doppelt, wenn man eine gute Motivation hat. Jetzt ist der Augenblick der Macht, heißt ein Grundsatz, der dabei doppelt unterstützt.




Sonntag, 21. September 2008

....noch 84 Tage

Noch 84 Tage bis zum Honolulu-Marathon und ich bin trainingsmäßig auf einem guten Kurs. Ich habe mir vorgenommen, langsam aber sicher in den Tagebuchstil zu wechseln, wie ich ihn auch während meiner Abwesenheit anwenden werde. Ich habe mir vorgenommen, Euch meine Lieben, wie vereinbart auch aus Hawai'i entsprechend zu informieren.
Da ist es sicher besser, wenn ich lieber öfter kleine Beiträge einstelle, als zu lange zu warten und große Dinge zu wälzen. Wenn Ihr anderer Meinung seid, postet oder mailed mir bitte. Aber ich glaube, dass ist ein gangbarer Weg und ich kann Euch so von unserer Reise am laufenden halten, mit Euch Kontakt pflegen und Euch schöne Bilder zum Ansehen senden.
Ich bin voll im Trainingsprogramm und es geht mir entsprechend gut - physisch wie psychisch. Die Reisevorbereitungen sind bedenkt man, dass wir fast 2 Monate weg sein werden, auch okay. Wir werden das cool angehen und so wenig wie möglich mitnehmen. Was wir brauchen werden wir kaufen - gibt's ja!

Sonntag, 7. September 2008

Noch 100 Tage zum Honolulu-Marathon

Man soll die Feste feiern wie sie fallen - fallen keine, so soll man wenigstens feste feiern. Ich hab mich rieseg gefreut, als vor zwei Tagen, 100 Tage vor dem Honolulu-Marathon meine Familie mit mir die neue Lage gefeiert hat. Ganz besonders lieb war der kleine Jan, der mir mit seinem Jan-Drachen das Plakat, dass ich bekommen habe, verschönert hat.
Jetzt sind es nur noch 100 Tage, die ich Zeit habe, mich für mein Ziel ausreichend vorzubereiten. Ich bin schon sehr gespannt, 10 Jahre nach meinem ersten Honolulu-Marathon, neuerlich zu starten. Klar, in der Zeit ist viel geschehen und ich gehe ja auch viel abgeklärter an die Sache heran. Ich bin schließlich 55 Jahre und 10 Jahre älter wie beim letzten Mal. Vernünftiger, älter, abgeklärter, usw. wird man das, oder bleibt man auch mit 55 Jahren mit sich selbst beschäftigt, der Bub im Mann, der im Erwachsenenalter nach außen selten bis niemals sichtbar wird.
Jan hat mir einen Jan-Drachen auf das Bild gemalt und sich sehr gefreut, weil er auch die Ziffern für den 100er ausgeschnitten hat. Er ist ja auch sehr stolz, denn er ist auch mein Coach und begleitet mich häufig am Fahrrad wenn ich laufe. Er nimmt das sehr ernst. Und es ist auch ernst. Wie oft ist er mir Motivation und Freude im Training, wie oft hätte ich nicht trainiert, wenn er nicht wäre, der mich auf die Straße stellt. Er ist 51 Jahre jünger und doch - wir sind beide junge Buben, die wie gebannt unsere Ziele sehen, uns wundern was wir uns da vorgenommen haben, Freude an uns beiden haben - was zählt da der Altersunterschied. Das ist etwas für die, die uns beobachten. Zwischen uns und wohl auch in uns, steckt ein kleiner Bub.

Dienstag, 2. September 2008

... und Großvater bin ich auch!















Außer Wahlhawai'ier in Mitteleuropa und Marathonläufer, bin ich auch Großvater. Ku'u moopuna - heißt "mein geliebtes Enkelkind" auf hawai'ianisch, glaube ich. Wenn sich Eltern von Kindern austauschen, merkt man wie schwierig oft das Erziehen ist. Wenn sich Großeltern austauschen meint man, das wäre ein Genuß.


Der Standort bestimmt den Standpunkt! Es hängt eben alles von dem Punkt ab, von dem wir etwas betrachten. Und während Eltern aus ihren Kindern wohlerzogene kleine Menschen bilden wollen, mit mehr oder weniger Dressuransätzen im Umgang, desto lockerer sehen Großeltern das. Die Sicht macht's. Eltern lieben wohlerzogenen Nachwuchs, der meist noch viele Hoffnungen erfüllen soll - Großeltern lieben glückliche Enkelkinder. Ist es das? Nein, wahrscheinlich nicht. Ich tu mir halt leicht als Großvater, wenn ich sagen kann:"Bei mir darf der Kleine alles!", gleichzeitig weiß ich, dass ich seine Mutter anrufen kann:"Du, Dein Kind ist schmutzig - könntest Du ihn abholen und umziehen?" Einfach Genial - genial einfach!!!
Ich würde mich gern hier in der Comunity austauschen mit Eltern und Großeltern. Einfach weil ich es besser machen möchte, wenn es eine Möglichkeit gibt und natürlich weil ich so irrsinnig stolz bin, auf ku'u moopuna und ona makua (seine Eltern)!
Die Hawai'ianer, die nach der Lehre der Kahunas lebten, hatten für den Umgang mit Kindern eigenes Verhalten. Das wesentliche daran ist sicher, dass es kein allgemein gültiges "Erziehungsverfahren" gibt. "Erziehung" soll auch nicht dem sogenannten antiautoritären Weg folgen, sondern die Kinder durch Vorbild lehren. Es gab ein "Versprechen" zu Ehren des Kindes bei seiner Geburt: "Wir werden dich in Liebe begleiten, wir werden dich wertschätzen und achten, deine Freiheit behüten und uns an deiner Einzigartigkeit erfreuen. Du wirst uns noch mehr über den größten Schöpfer lehren, wir werden in Andacht lauschen. Wir lieben dich und ehren dich - so sei es." (Quelle Suzan H. Wiegel, "Die Botschaft der Kahunas")
Dies ist nicht der Gedanke und das Bemühen der Eltern, sondern des ganzen Clans. Das ist eine derart berührende Botschaft, dass wir sie allen wünschen, die mit unseren Kindern und Kindeskindern umgehen. Es gibt viel zu diskutieren und ich möchte gerne so viele als möglich dazu einladen - gehen wir's an. Ich will damit einmal enden - es soll ja kein Monolog sondern ein Dialog, ja noch besser eine Diskussion werden!

Nur noch 103 ....

In 103 Tagen stehe ich am Start des Honolulu-Marathon. Leider ist beim Training nicht alles so gegangen wie gewünscht. Auch wenn ich einen tollen Coach hatte - ku'u moopuna inoa Ian. Ich freue mich trotzdem schon irrsinnig auf Hawai'i und danke Euch allen für den Zuspruch und die guten Worte.

Montag, 19. Mai 2008

210 bis Honolulu

Noch zweihundertzehn Tage bis zum Honolulu-Marathon. Da kann man nicht mehr ruhig sitzen. Am 18. Mai 2008 bin ich in Erlach gelaufen. Ein gut organisierter 1okm-Lauf in einer sympatischen Umgebung. Laufen mit Freunde in der Lauftour. Ist die reine Freude! Trainingseffekt - weiß nicht, wahrscheinlich keiner. Aber es macht unheimlich Spaß.
Begleitet von einem Service- und Supportfahrzeug machte ich mich auf den Weg. Meine Zeiten sind im Moment unter aller S..Trotzdem ich bin auf dem Weg nach Hawai'i, auf dem Weg nach Honolulu - und es sind nur mehr 210 Tage.
Aloha.

Donnerstag, 15. Mai 2008

...motivieren für ein Ziel


Mein eigenes Cover für mein Training für den Honolulu-Marathon. Es ist meine Art mich vorzubereiten, Motivation aufzubauen und mich auf ein Ziel zu focussieren. Es braucht mehr als nur wollen:"Ich will keinen Marathon in Honolulu laufen, ich werde einen Marathon in Honolulu laufen!"
Da ist es notwendig für die Gesundheit etwas zu tun, sein Leben darauf auszurichten,

...und die schönen Bilder aufleben zu lassen, im Kopf entstehen zu lassen, neue hinzuzufügen. Es ist hart für einen Marathon zu trainieren und es fällt nicht immer leicht. Da hat der Kopf einiges zu leisten.






Aloha Ahiahi!


Leider komme ich erst jetzt wieder zum bloggen, und es regnet draussen wie wild. Während wir noch um den Frühling kämpfen, wärmen unsere Gedanken an unser Urlaubsziel, unser Herz.Es freut mich auch, dass wir im Training wie in den gemeinsamen Gedanken, immer mehr werden. Und Danke auch für die lieben Mails. Aber Gästebuch würde es auch tun!
Die Vorfreude auf den Honolulu-Marathon ist eine unheimliche Motivation. Zu allererst all die vielen Vorbereitungen anzugehen und sich mit den vielen Planungen auseinanderzusetzen, das harte Training zu absolvieren, sowie die Wartezeit auszuhalten. Das Geld aufzutreiben, usw. usw.
Am Samstag konnte ich es mir nicht verkneifen und bin dann doch wieder einen kleinen Wettkampf gelaufen. Hat zwar null Wert, aber macht Spaß. Insgesamt fühle ich mich aber gut im Training und werde jetzt wieder meine langen Einheiten trainieren. Da braucht es wieder jede Menge - siehe zweiter Absatz erster Satz!
Malama pono! A hui hou!

Hawai'i nei!






Sagt mir, dass ich bald wieder dort sein werde! Die Bilder geben mir die Motivation und die Kraft mein Training durchzuziehen und voll Freude an meinem Ziel zu arbeiten. Aber was treibt mich voran? Ist es wirklich der Marathon oder suche ich einfach einen Grund wieder hinzufahren? Bin ich ein Wahlhawai'ier im Herzen, der's auch zu Hause nicht lassen kann und der sich von Zeit zu Zeit die Kraft des Landes holt?
Es ist schon ein besonderer Flecken Erde. Ich hatte ja die gleiche Sicht wie viele andere Touristen. Geprägt von den Liedern und Berichten der 50er Jahre, die mir meine Eltern und Großeltern lieferten. Jetzt weiß ich es ganz anders. Nicht so schwulstig und süß, aber viel viel schöner!
"Es packt Dich und lässt Dich nicht mehr los. Es prägt sich in Dein Herz." Sehr spät in meinem Leben bin ich zum ersten Mal nach Hawai'i gekommen. Ich war berührt und mein aumakua ließ einen Teil von mir zurück, so dass ich wiederkommen musste. Und als ich wiederkam fühlte ich mich wie zu Hause. Denn ich hatte einen Teil von mir wiedergefunden.
Natürlich habe ich die Verbindung immer gepflegt und selbstverständlich sehe ich die Probleme, die auch dieser isolierte Teil unserer Welt hat. Soll mich das aufhalten, ihn zu lieben, mich daran zu erfreuen und dauernd für ihn zu beten? Die Welt ist wie wir sie sehen und es gibt keine Grenzen - zwei Weisheiten aus der Huna-Lehre abgeleitet, die uns helfen.
Niemals zu verletzen, nicht zu urteilen noch zu veruteilen, sondern ausschließlich positive Kräfte wirken zu lassen. Dieses Land hat sich ein starkes Motto gegeben: "Ua mau ke ea o ka 'aina i ka pono" (Das Leben des Landes bleibt in Rechtschaffenheit erhalten).
Braucht so ein Land unser Gebet? Ja doch! Alles und jedes braucht unser Gebet - am meisten aber wohl wir selber.
Malama pono! Aloha no!